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Wetzlarer-Geschichtsverein e.V.

 

Optik führung in Wetzlar

Am Samstag, dem 13. 08. 2016 führte Frau Gerhild Seibert Mitglieder und Gäste des Wetzlarer Geschichtsvereins auf den Spuren der Pioniere der Optik und Feinmechanik zu deren Wohnhäusern und Werkstätten. Unterwegs erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in der Firmengeschichten und zu z. T. nicht mehr vorhandenen Gebäuden.
Die Fotos verdanken wir Herrn Gerhard Christ.

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Fahrt nach Friedberg, Ilbenstadt und Kloster Enngelthal am 12. 06. 2016

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Einführung im alten Hallenbad, Friedberg

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Der Friedberger Bürgermeister Michael Keller führt den Wetzlarer Geschichtsverein
durch Museum und Stadt Friedberg.

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Quartier von Elvis in den ehemaligen Ray Barracks, die zum neuen Friedberger
Stadtquartier werden sollen.

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Exkursionsteilnehmer vor dem Friedberger Judenbad.

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Die Gruppe vor der ehemaligen Klosterkirche Ilbenstadt.

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Gemeinsames Kaffeetrinken im Golf-Café in Altenstadt.
 

 

 

 

Auf den Spuren Friedrich Christian Reinermanns an der Lahn

Auf Initiative der Leiterin der Städtischen Museen, Frau Dr. Anja Eichler, reisten Mitglieder und Gäste des Wetzlarer Geschichtsvereins am 09. 04. 2016 entlang der Lahn auf den Spuren des Wetzlarer Malers Friedrich Christian Reinermann.
Gemeinsam mit ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Martin Robe hatte Frau Dr. Eichler die Exkursion vorbereitet, die von Wetzlar bis nach Nassau führte. An den Standorten, die der Maler für Skizzen zu seinen Aquatinta-Radierungen gewählt hatte, betrachteten die Exkursionsteilnehmer Reproduktionen der berühmten Graphiken aus der Folge „Ansichten der Lahn vom Ursprung des Flusses bis zur Mündung" und verglichen den Zustand zur Zeit der Romantik mit dem jetzigen.
Nach Ansichten von Wetzlar, Altenberg, Weilburg, der Hauseley bei Weilburg, Runkel, Limburg, Balduinstein und Laurenburg kehrte die Gruppe mittags in der Weinstube Haxel in Obernhof ein. Am Nachmittag stand eine Besichtigung des Klosters Arnstein und ein Rundgang durch Nassau auf dem Programm.

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Hauseley_Weilburg

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Die Fotos stellt freundlicherweise Herr Gerhard Christ zur Verfügung.

 

 

 

Exkursion in Büdingen

Am Samstag, den 17. 10. 2015 machte sich eine 27köpfige Gruppe aus Mitgliedern und Freunden des Wetzlarer Geschichtsvereins auf den Weg mit dem Bus nach Büdingen.
Die für Juli geplante Tagesexkursion war im Sommer aufgrund der angekündigten heißen Temperaturen abgesagt und in den Herbst verschoben worden.
Nun war es feuchtkalt, doch dies tat dem Interesse der Teilnehmer keinen Abbruch.
Zunächst nahm die Gruppe, im Bus durch die Einführung durch Bernd Lindenthal eingestimmt, an einer Stadtführung durch Büdingen teil.

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Frau Monika Konrad erläuterte kundig und kurzweilig die Geschichte der Stadt Büdingen, zeigte die Festungsanlagen und die Marienkirche. Begeistert von ihrer Stadt wusste sie auch bei den Teilnehmern das Interesse zu wecken.

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Nach einer Mittagspause traf sich die Gruppe wieder zu einem Rundgang durch das
50er-Jahre-Museum. Von Raum zu Raum konnte man angesichts der Exponatfülle immer wieder Ausrufe des Entzückens und Wiedererkennens vernehmen.

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Besonderes Interesse weckte Music Box, die von vielen Besuchern mit D-Mark-Münzen gefüttert wurde und dann die Lieblingsschlager der 50er-Jahre spielte.

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Einige Teilnehmer ließen den Besuch an einer stilechten Milchbar ausklingen.
Auf der Rückfahrt freuten sich die Mitfahrenden über Schlager der 50er-Jahre, die Bernd Lindenthal über den Buslautsprecher abspielte.

Fotos: Willi Fuchslocher

 

 

 

Exkursion in der Reichsstadt Bad Wimpfen

Am Sonntag, dem 15. Juni 2014 erkundete eine 41köpfige Gruppe des Wetzlarer Geschichtsvereins die ehemalige Reichsstadt Bad Wimpfen. Die Exkursionsleiterin, Frau Dr. Irene Jung, gab der Gruppe auf der Hinfahrt im Bus eine Einführung in die Geschichte Wimpfens. Dabei fielen zahlreiche Gemeinsamkeiten mit Wetzlar auf (Lage an einer wichtigen Handelsstraße, Begünstigung durch Friedrich Barbarossa, Stiftskirche,

Reichsunmittelbarkeit).
Am Vormittag besuchte die Gruppe unter der Leitung der beiden Stadtführerinnen, Frau Früauf und Frau Volpert das steinerne Haus und die Kaiserpfalz mit dem roten und dem blauen Turm.
Im Steinhaus, dem größten romanischen Profanbau Deutschlands wurde auch das historische Museum besucht. Die Mittagszeit zur freien Verfügung wurde bei bestem Wetter zu Spaziergängen durch die im Zweiten Weltkrieg verschonte Stadt genutzt, in der eine Fülle von Gässchen mit malerischen Stein- und Fachwerkhäusern zu entdecken war.
Am Nachmittag besichtigten die Wetzlarer unter der kundigen Führung von Frau Früauf und Herrn Schmidt die Ritterstiftskirche St. Peter in Wimpfen im Tal, eine frühgotische Gewölbebasilika mit frühromanischem Westbau.

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Fotos Will Fuchslocher

 

 

 

Exkursion in den Goldenen Grund

Eine Halbtagsexkursion führte 29 Mitglieder und Freunde des Wetzlarer Geschichtsvereins im Oktober 2013 in den Goldenen Grund. Das erste Ziel war die Berger Kirche in Werschau.

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Da der Reisebus nicht bis hinauf auf den Felssporn fahren konnte, hatte der Freundeskreis der Berger Kirche einen Kleinbus der Freiwilligen Feuerwehr organisiert, der einem Teil der Besucher die Fahrt zur Kirche ermöglichte.

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Die Fußgänger erreichten das Kirchlein nach einem kurzen, aber steilen Fußweg.

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Der Vorsitzende des Fördervereins der Berger Kirche berichtete von der Ersterwähnung der Kirche um 780, die 910 an den Limburger Grafen Konrad Kurzbold übertragen wurde. Das hohe Alter des Gebäudes ist am Fischgrätmauerwerk der Nord- und Südseite noch ablesbar.

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Nach der Reformation war die Berger Kirche fast verfallen und wurde im 30jährigen Krieg als Pferdestall und Munitionslager missbraucht. Heute pflegt ein 1981 gegründeter Freundeskreis das Kirchlein, in dem im Mai und August Marienandachten gefeiert werden und das als Traukirche und für Konzerte genutzt wird.

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Im Anschluss ging es zum Selterswassermuseum nach Niederselters.
Der Museumsleiter, Herr Dr. Zabel, führte die Gruppe durch das Gelände.

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Dabei wurde der Brunnentempel von 1907 mit der historischen Abfüllanlage besichtigt.

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Die Quelle und die Brunnenanlage gehören heute der Gemeinde Selters (Taunus), die es allen EInwohnern ermöglicht, Wasser für den privaten Gebraucht zu zapfen. Diesen "Haustrunk" konnte die Gruppe im Urzustand, aber auch enteisent und mit Kohlensäure versetzt verkosten.

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Nach einer Einführung in die Geschichte der 1581 erstmals beschriebenen Quelle besuchte die Gruppe das Museum. Das Selterswasser war im 18. und 19. Jahrhundert deutscher Marktführer mit Absatzerfolgen in Europa, Amerika und Asien.
 

 

 

 

Exkursion nach Trutzhain am 25. 08. 2013

Ab Frühjahr 1948 erfolgten Einweisungen von Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten und dem Sudetenland in das geräumte Lager in Ziegenhain. Binnen kurzer Zeit entwickelte sich durch eine gezielte Ansiedlungspolitik die "Flüchtlingssiedlung" in einen florierenden Handwerks-, Gewerbe– und Industriestandort. Als Folge dieser wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung kam es am 1. April 1951 zur Gründung der selbstständigen Gemeinde Trutzhain.

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  Foto Marianne Peter

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  Foto Marianne Peter

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  Foto Marianne Peter

 

 

 

Exkursion nach Worms am 25. 05. 2013

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Ulrich Mayer fuhr der Wetzlarer Geschichtsverein am 25. Mai 2013 mit 42 Personen nach Worms. Am Vormittag stand eine Stadtführung in zwei Gruppen auf dem Programm. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, doch nahmen fast alle Mitreisenden das Angebot von Herrn Professor Mayer an, die Judengasse, die Synagoge und die Mikwe zu besuchen. Einige Teilnehmer schlossen auch noch eine Besichtigung des jüdischen Museum Raschi-Haus an. Die von Herrn Professor Mayer perfekt vorbereitete Exkursion endete pünktlich um 19 Uhr in Wetzlar, so dass alle Interessierten rechtzeitig zum Champions League-Finale wieder zuhause waren.

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Exkursion nach Gelnhausen am 18. 08. 2012

Am Samstag, dem 18. 08. 2012 fuhr der Wetzlarer Geschichtsverein mit 34 Personen
unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Ulrich Mayer nach Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis.
Bereits auf der Hinfahrt wurden die Reisenden durch ihn anhand einer Modellzeichnung
der mittelalterlichen Stadt über die Geschichte Gelnhausens informiert.
Auch an die Orientierung und das leibliche Wohl der Teilnehmer hatte Professor Mayer gedacht,
da er für jeden einen Stadtprospekt und Tipps für das Mittagessen bereit hielt.
Nachdem der Bus die Gruppe bis zur Marienkirche gebracht hatte, führte Frau Sabine Johann
die Wetzlarer am Vormittag durch die Stadt. Bei der sachkundigen und informativen Stadtführung
wurde die Altstadt Gelnhausens mit der Marienkirche besichtigt.
Der geplante Besuch im Grimmelshausen-Museum musste leider ausfallen,
da die Stadtverwaltung Gelnhausens an diesem Samstag zu einem Betriebsausflug aufgebrochen war.
Nach einer Mittagspause traf sich die Gruppe an der Kaiserpfalz vor den Toren der Altstadt Gelnhausens,
wo abermals Frau Johann die Geschichte der Pfalz anschaulich zu vermitteln wusste.
Nach weiter Zeit zur freien Verfügung traten die Wetzlarer die Heimfahrt an und erreichten Wetzlar wie geplant gegen 18 Uhr.

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Reichstädter und Rebellen Gottes- Sommerfahrt des Wetzlarer
Geschichtevereins nach Mühlhausen in Thüringen

Altehrwürdige, meist gotische Kirchen, winklige Gassen mit zum Teil mittelalterlichen Häusern, ein
Rathaus mit über 500 Jahre alten Wandmalereien, eine fast komplett erhaltene Stadtmauer mit
Wehrgang und viele gemütliche Kaffees und Restaurants- Mühlhausen in Thüringen ist immer eine
Reise wert. Erst recht  für Geschichts- und Kunstinteressierte, da es sich hier den Spuren
bedeutender historischer Persönlichkeiten folgen lässt. Allen voran Johann Sebastian Bach und der
Reformator Thomas Müntzer.  Mühlhausen bietet aber auch zahlreiche Zeugnisse des Wirkens des
Deutschen Ritterordens und des Lebens in einer mittelalterlichen Reichstadt, die beinahe anstatt
Wetzlar Sitz des Reichskammergerichtes geworden wäre.
Grund genug für den Wetzlarer Geschichtsverein unter der Leitung von Dr. phil. Birgitta Meinhardt
und Gisela Dickopp dorthin am 20.6.2010 eine Exkursion anzubieten, die mit 48 Teilnehmern regen
Zuspruch fand.
Bach wirkte hier als Organist und Kantor 1707 -08 an der „Divi- Blasii- Kirche.
Thomas Müntzer (1489-1525) war Pfarrer und schloss sich 1517 den Forderungen Luthers nach
einer Erneuerung der Kirche an. Da Müntzer als Gemeindepfarrer etwa in Zwickau, Allstedt und
Mühlhausen das Elend vieler seiner Gemeindemitglieder kennengelernt hatte, beließ er es nicht nur
bei dem Wunsch nach einer geistigen Erneuerung. Seine Apelle an die Fürsten, sich als christliche
Herrscher um ihre Untertanen zu kümmern statt sie auszubeuten, blieben nicht nur ungehört,
sondern kosteten Ihn mehr als einmal die Pfarrstelle und brachte ihm letztlich die Gegnerschaft
Martin Luthers ein.. Früher als Luther führte er den deutschsprachigen Gottesdienst ein und
heiratete trotz seines Priesteramtes eine ehmalige Nonne, Ottilie von Gersen. Als sich die
Beschwerden der Bauern auch in Thüringen zu bewaffneten Protesten ausweiteten, stellte sich
Müntzer auf ihre Seite. Er war aber niemals ihr militärischer Anführer, sondern mehr ihr Seelsorger.
So begleitete er im Mai 1525 einen Trupp Bewaffneter von Mühlhausen zum Heer aufständischer
Bauern nach Frankenhausen. Als Landsknechte hessischer, sächsischer, braunschweigischer
Fürsten, sowie der Grafen von Mansfeld den Aufstand niederschossen, bedeutete dies auch
Müntzers Ende: am Mai 1525 wurde er als Rebell hingerichtet.
An diese Ereignisse und die Person Thomas Müntzers erinnern viele Orte in Mühlhausen, so seine
letzte Pfarrkirche St. Marien, das Pfarrhaus, das Rathaus und die Gedenkstädte Deutscher
Bauernkrieg.. Nach einer Stadtführung durch Ute Helbing (Mühlhausen) und Dr.phil. Birgitta
Meinhardt (Gießen- Wetzlar) wurden auch diese Orte mit Hilfe der beiden sachkundigen
Leiterinnen besichtigt.
Nach einem gelungenen Tag konnten die Exkursionsteilnehmer zahlreiche Eindrücke mit nach
Hause nehmen.
Der Wetzlarer Geschichtsverein organisiert nicht nur Exkursionen, sondern bietet auch Vorträge
sowie Führungen durch Stadt und Museen Wetzlars an.

Pressebericht Mühlhausen-Geschichteverein